Linux-Router/-Server im Eigenbauein Projekt der Infinity-Community |
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Wir booten den Rechner von der 1. SuSE-Linux-CD, worauf das folgende Boot-Menü erscheint. - Bei besseren Rechnern wird hier ein grafisches Menü angezeigt.
Wir drücken [RETURN] um die Installation zu starten oder warten einige Sekunden bis die Installation automatisch gestartet wird.
Ein Mini-Linux wird gebootet und das Installationstool YaST gestartet:
Hier stellen wir die gewünschte Systemsprache ein und klicken auf "Übernehmen".
Jetzt analysiert YaST unser System und schlägt - meist sinnvolle - Installations-Einstellungen vor:
Die vorgeschlagenen Installations-Einstellungen sind zwar einigermaßen sinnvoll,
sind jedoch vorrangig für eine Desktop-Umgebung optimiert.
- Um einen Server einzurichten ist es daher oft sinnvoll, zumindest die Partitionierung
und die Softwareauswahl zu überarbeiten.
Zum Bearbeiten von Einstellungen kann man entweder auf die etnsprechende Überschrift
klicken oder den Button "Ändern" benutzen.
Nachdem wir die Einstellungen zur Partitionierung und Softwareauswahl getätigt haben, sieht die Übersicht der Installations-Einstellungen etwa so aus:
Wenn wir keine weiteren Anpassungswünsche mehr haben, klicken wir auf "Übernehmen".
YaST fragt uns nun, ob wir die Installation wirklich starten wollen:
Wir klicken auf "Ja - installieren" und die Installation wird gestartet.
Nach Abschluß der Installation der ersten CD wird das System für einen Neustart vorbereitet und YaST informiert uns über die Installation des Bootmanagers:
Nach einem Klick auf "OK" wird das frisch installierte Linux gebootet und die Installation der restlichen Software wird durchgeführt (während dieser Phase werden wir aufgefordert, nacheinander alle benötigten Installations-CDs einzulegen).
Nach Abschluß der Software-Installation fordert uns YaST auf, ein Passwort für den Systemadministrator einzugeben:
Hier (und für alle anderen Benutzer auch) sollten wir ein möglichst sicheres Passwort eingeben, da unser Rechner später am Internet hängen und ständig erreichbar sein wird.
Als nächstes fordert uns YaST auf, einen neuen Benutzer anzulegen:
Nachdem wir einen Benutzer angelegt und auf "Weiter" geklickt haben, untersucht
YaST die Grafik-Hardware unseres Rechners.
Wurde die Grafikhardware einwandfrei erkannt, so wird der folgende Dialog mit
Vorschlagswerten für die Konfiguration des X-Window-Systems angezeigt:
Hier überprüfen wir, ob uns die vorgeschlagenen Werte zusagen und ändern sie ggf. gemäß unseren Wünchen ab, indem wir auf den Button "Ändern..." klicken und im nachfolgenden Dialog die gewünschte Auswahl treffen (danach unbedingt den Button "Test" drücken um die getätigte Konfiguration zu testen).
Sind wir mit den Einstellungen zufrieden, so klicken wir auf "Weiter" und gelangen nach einer weile zum Dialog für Hardware-Einstellungen:
An dieser Stelle müssen wir die beiden im System verbauten Netzwerkkarten konfigurieren. Dazu klicken wir auf die Überschrift "Netzwerkschnittstellen" oder benutzen den Button "Ändern...".
Nachdem wir die Netzwerschnittstellen konfiguriert haben, klicken wir auf "Weiter" worauf hin die Netzwerkkonfiguration gespeichert wird.
Die Installation ist nun beendet und das X-Window-System wird gestartet:
Wir loggen uns als Benutzer "root" (mit dem zuvor vergebenen Passwort für den Systemadministrator) ein und der Fesntermanager "Windowmaker" wird gestartet.
Mit einem Mausklick auf den Desktop wird ein Menü angezeigt, aus dem heraus diverse Anwendungen gestartet werden können. Alle von YaST installierten Anwendungen finden sich hier unter dem Menüpunkt "SuSE" und dessen Unterpunkten.
Die wichtigste Anwendung unter Linux ist wohl das Terminal "XTerm". Unter Windowmaker
kann es entweder im Menü (3. Eintrag von oben) oder durch doppelklick auf die
Bildschirm-Kachel oben rechts gestartet werden.
Aus diesem "DOS-Fenster" heraus kann man Kommandos absetzen und Programme starten
(z.B. ein weiteres XTerm ;).
Um das System herunterzufahren, starten wir XTerm und setzen das Kommando halt ab.
Nachdem der Rechner zweimal kurz hintereinander gepiept hat, ist das System
heruntergefahren und der Rechner kann ausgeschaltet werden.
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